Inhalt

Wenn ein Kind nicht richtig spricht, fällt das nahezu jedem auf. Aber wenn ein Kind Sprache nicht richtig versteht, bleibt dies oft unerkannt. Bemerkt wird allerdings, dass das Kind auf Ansprache oft nicht reagiert, Aufträge nicht korrekt versteht oder sich „falsch“ verhält. Häufig wird vermutet, dass das Kind nicht richtig zuhört oder sich absichtlich anders verhält (also nicht „folgt“). Es gibt jedoch Kinder, denen fällt es von Geburt an schwerer als anderen, Sprache zu verarbeiten. Sie können sich die Wörter und Sätze nicht so gut merken, obwohl sie über ein normales Hörvermögen verfügen und genauso gut denken können wie Gleichaltrige. Häufig ist neben dem Sprachverständnis auch die aktive Sprache beeinträchtigt und die Kinder weisen einen geringen Wortschatz und eine fehlerhafte Grammatik auf. Durch gezielte Strategien kann das Sprachverstehen der Kinder im Alltag gut unterstützt werden.

Zielgruppe

Eltern und Bezugspersonen von Kindern mit einer Sprachverständnisstörung

Ausbildung zum*zur Multiplikator*in

Am ZEL in Heidelberg können Sie sich über den Besuch der folgenden Seminare zum*zur Multiplikator*in für den „Heidelberger Elternworkshop - Sprachverständnis“ ausbilden lassen:

Sprachverständnis und -störungen bei Kindern I: Grundlagen (26. November 2018)

Sprachverständnis und -störungen bei Kindern II: Diagnostik (27. November 2018)

Sprachverständnis und -störungen bei Kindern III: Intervention (15. & 16. April 2019).

Ziele des Workshops

Die Teilnahme am Workshop hilft Eltern und anderen Bezugspersonen

  • die Ursachen einer Sprachverständnisstörung zu verstehen.
  • typische Symptome einer Sprachverständnisstörung zu erkennen.
  • mehr Sicherheit im sprachlichen Umgang mit dem Kind zu erlangen.
  • gezielte Strategien zur Förderung des Sprachverständnisses im Alltag einzusetzen.